FAQ

Häufige Fragen zum Permakultur Design

Was sind die ethischen Grundpfeiler der Permakultur?

Jedes Design basiert auf drei zentralen Werten:

● Earth Care (Sorge für die Erde): Erhalt von Boden, Wasser und Artenvielfalt.

● People Care (Sorge für die Menschen): Selbstversorgung und Aufbau gesunder Gemeinschaften.

● Fair Share (Gerechtes Teilen): Begrenzung von Konsum und Umverteilung von Überschüssen.

Im Design werden Elemente nach der Häufigkeit ihrer Nutzung platziert, um Wege kurz zu halten:

● Zone 0: Das Haus (das Zentrum).

● Zone 1: Hausnaher Garten (Küchenkräuter, Salat – Dinge, die man täglich braucht).

● Zone 2: Obstgarten, Beerensträucher, Hühnerstall.

● Zone 3: Hauptkulturen, Weideland, größere Getreidefelder.

● Zone 4: Halbwilde Zone (Holzwirtschaft, Sammeln von Wildfrüchten).

● Zone 5: Wildnis (Beobachtungszone, hier greift der Mensch nicht ein).

Sektoren sind externe Energien, die von außen auf das Grundstück einwirken und die man nicht kontrollieren kann. Dazu gehören:

● Sonnenstand (Sommer vs. Winter).

● Windrichtungen (kalte Nordwinde oder austrocknende Winde).

● Wasserfluss (Gefälle, Abflusswege).

● Lärm oder Sichtachsen (Nachbarn, Straßen).

● Feuergefahr.

Nein. Permakultur-Prinzipien lassen sich auf jeder Skala anwenden – vom Balkonkasten über den Gemeinschaftsgarten bis hin zum 100-Hektar-Hof. Es geht primär um die Gestaltung von Beziehungen zwischen den Elementen, nicht um die Größe der Fläche.

Der klassische Weg folgt dem SADIM-Modell:

  1. Survey (Bestandsaufnahme): Was ist da? (Boden, Klima, Ressourcen).
  2. Analysis (Analyse): Was will ich erreichen? Wo liegen die Sektoren?
  3. Design (Entwurf): Planung der Zonen und Platzierung der Elemente.
  4. Implementation (Umsetzung): Schrittweise Realisierung.
  5. Maintenance (Pflege & Monitoring): Beobachten, was funktioniert, und anpassen.

Ein klassischer Gartenarchitekt plant oft mit Fokus auf Optik, Rasenflächen und Zierpflanzen. 

Ein Permakultur-Designer analysiert die Stoffkreisläufe – wie wird Wasser gespeichert? Woher kommt der Kompost? Und Synergien – Welche Pflanzen helfen sich gegenseitig (Mischkultur)? Das Ziel ist ein Garten, der mit der Zeit weniger Arbeit macht, weil er sich selbst erhält.

Um ein präzises Design zu erstellen, benötigt ich von dir:

● Einen Lageplan: Maßstabsgetreue Karte des Grundstücks.

● Sonnenverlauf: Wo sind Schattenzonen durch Gebäude oder Nachbarbäume?

● Bodenbeschaffenheit: Sandig, lehmig, sauer oder kalkhaltig?

● Deine Ziele: Willst du Selbstversorgung, einen Abenteuerspielplatz für Kinder oder einen reinen Rückzugsort für Insekten?

Ein gutes Design braucht Zeit zur Beobachtung. Optimal ist es, ein Grundstück alle vier Jahreszeiten zu beobachten, bevor große Erdbewegungen stattfinden. Die Erstellung des eigentlichen Plans dauert meist 4 bis 8 Wochen.

Ja. Das ist sogar ein Kernprinzip der Permakultur.  Ich erstelle dir dazu einen Etappenplan:

● Jahr 1: Wasserretention (Teiche, Zisternen) und Bodenaufbau.

● Jahr 2: Pflanzen von Obstbäumen und Hecken (Elemente, die Zeit zum Wachsen brauchen).

● Jahr 3: Gemüsebeete, Hühnerhaltung oder Gewächshäuser.

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